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Ein Profi-Feeling
14.6.2018

Die Radsporttage in Gippingen umfassten unter anderem auch die Aare Rhein Classics. Was kann man erleben, wenn man daran teilnimmt?

Bereits vor dem Start ist man bereit, um das Tempo hochzuhalten.

Vorneweg muss folgendes erwähnt werden: Das Jedermannrennen Aare Rhein Classics in Gippingen gehört zur Serie Swiss Cycling Top Touren. Damit ist klar, dass die Qualität des Rennens gewährleistet ist. Wer am Samstag, 9. Juni daran teilnahm, hatte die Wahl zwischen: Heavy Etappe (9 Runden à 9.15 km, Total 82.4 km) oder Light Etappe (6 Runden à 9.15 km, Total 54.9 km). Und was erlebte man als Hobbyfahrer auf der Light-Etappe? Ein Gefühl von Speed. Aufgrund meines avancierten Alters – die 50-Jahr-Marke vor einem Jahr geknackt – und neuer Priorisierung („Probier es doch einmal mit Gemütlichkeit“) war es berauschend zu sehen, wie schnell die Hobbygümmeler zurzeit unterwegs sein können. Sie sind nicht nur mit ultraleichten Karbon-Boliden ausgestattet, sondern können auch die Watt-Zahlen ohne Motörchen im Rahmen hochhalten. Das war eindrücklich. Am Schluss des Feldes war es aber auch spannend. Eine junge Frau, die zum ersten Mal an einem Rennen teilnahm, begleitete mich. Zusammen freuten wir uns riesig, als wir mit einem 27 km/h Schnitt die Ziellinie überquerten. Stolz waren wir über unsere Leistungen, auch wenn wir nur 5 Runden absolvieren konnten. Es freute mich zudem sehr, dass die Faszination Radsport und Radrennen eine weitere Frau erfasst hatte. Eindrücklich war beim Rennen auch, wie perfekt die Strecke abgesichert war. Da kam ein Profi-Feeling auf – auch am Schluss des Feldes.

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Gippingen Radsporttage

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Autor: Graziano Orsi

Säntis Classic - Rekord
3.6.2018

Die Erleichterung stand Daniel Markwalder, Hauptorganisator der Säntis Classic, ins Gesicht geschrieben. Er konnte eine überaus positive Bilanz ziehen von der 19. Säntis Classic (2./3. Juni) mit Start und Zielort in Weinfelden.

Und los geht's. Der Spass beginnt.

„Wir haben in diesem Jahr keine gravierenden Unfälle gehabt, das Wetter war ausgezeichnet und die Abläufe funktionierten.“ Tatsächlich herrschte eine lockere Atmosphäre im Village. Dazu hatte auch Ex-Profi Franco Marvulli mit seinen Sprüchen und in der Funktion als Moderator beigetragen. Zufrieden waren auch die Radler und Radlerinnen. Sie hatten ihre Kilometer bei der Säntis Classic oder beim Radlathon "abgespult" oder bei der Öpfeltour einen gemütlichen Ausflug genossen. Die Verpflegung stimmte bei allen Touren. Am Ziel folgten zudem beispielsweise ein Pastateller, ein Bier und eine Massage. Und sogar das Fahrrad wurde bei einem Aussteller schnell auf Hochglanz poliert dank einem revolutionären Feuchttüchlein (Achtung Werbung: Vulcanet).

Doppeltes Jubiläum

Bemerkenswert ist zweifellos auch die Anzahl Teilnehmerinnen und Teilnehmer: 2000. „Wir haben einen neuen Rekord erreicht und waren “, erklärte Daniel Markwalder. Im kommenden Jahr steht ein doppeltes Jubiläum bevor. Die 20. Austragung der Säntis Classic wird durchgeführt. Und: Wettkönig Daniel Markwalder wird 2019 seinen „Kontrahenten“ und Ex-Radprofi Jens Voigt in den Thurgau zur Säntis Classic einladen. Denn: Im 2009 hatte Markwalder auf seinem 99 Jahre alten Militärvelo den Deutschen Jens Voigt (auf einer Profi-Rennradmaschine) in der Sendung „Wetten dass“ auf 200 Meter knapp geschlagen und wurde sogar Wettkönig.

Im kommenden Jahr wird auch Massimo Lombardi wieder teilnehmen. Als Neuling startete er beim diesjährigen Radlathon und freute sich über die Radsportveranstaltung aus diversen Gründen: gut organisiert und schöne Routen. „Ich fühlte mich jederzeit sicher, da der Sicherheitsdienst eine optimale Arbeit leistete und beispielsweise Kreuzungen absperrte“, sagte Lombardi und fügte hinzu, „ich werde auch im Jubiläumsjahr wieder dabei sein.“ Mit einem Händeschütteln verabschiedete er sich vom Hauptorganisator Markwalder und hatte im Kopf bereits das nächste Radsportabenteuer: Qualifikation für Paris-Brest.

Swiss Cycling Top Touren

Neben der Säntis Classic existieren folgende Rennen noch, die unter der Bezeichnung Swiss Cycling Top Touren figurieren: Aare Rhein Classics / Alpen Challenge / Engadin Radmarathon / Granfondo San Gottardo / Swiss Cycling Alpenbrevet / Bodensee Radmarathon

 

 

 

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Swiss Cycling Top Touren

Quelle:

Autor: Graziano Orsi

Ein Traditionsanlass - Säntis Classic
30.5.2018

Die Vorfreude existiert bereits. Am 2. und 3. Juni findet die 19. Ausgabe der Säntis Classic in Weinfelden statt. Das umfangreiche Programm bietet alles an, was des Radlers Herz begehrt.

Die Saentis Classic ist beliebt. Bald erfolgt der Start.

Wirklich alle kommen auf ihre Rechnung, wenn man auf der Homepage der Säntis Classic das Angebot betrachtet. Es beinhaltet beispielsweise die Classictour, den Radlathon, die Öpfeltour, aber auch ein Schülerrennen hat das Team rund um Hauptorganisator Daniel Markwalder auf die Beine gestellt.Im vergangenen Jahr herrschte Kaiserwetter und rund 2000 Radler und Radlerinnen genossen die warmen Sonnenstrahlen bei ihren Radsportausflügen. Auch in diesem Jahr scheint es gut zu laufen mit den Anmeldungen. „Wir haben schon einen Drittel mehr Anmeldungen als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr“, sagte Markwalder in einem Zeitungs-Beitrag vom Tagblatt.

Vielseitiger Radsportanlass

Die Säntis Classic gehört schon seit längerer Zeit zu den Swiss Cycling Top Touren an und kann somit als ein vielseitiger Radsportanlass mit hoher Qualität bezeichnet werden. An dieser Stelle sei auf eine Erneuerung hingewiesen. Das beliebte und umfangreiche Starterpaket hat ein neues grafisches Design bekommen. Und als Moderator hat man in diesem Jahr den Ex-Bahnprofi Franco Marvulli engagieren können. Zweifelsohne dürfen sich die Hobbyradler bereits jetzt auf diesen Traditionsanlass freuen, der kurz vor dem 20-Jahr-Jubiläum steht und mittlerweile über die Landesgrenze hinaus bekannt geworden ist.

Swiss Cycling Top Touren

Säntis Classic / Aare Rhein Classics / Alpen Challenge / Engadin Radmarathon / Granfondo San Gottardo / Swiss Cycling Alpenbrevet / Bodensee Radmarathon

 

 

 

 

 

 

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Saentis-Classic

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Autor: Graziano Orsi

Amerikanerin Lael Wilcox am Navad-1000
24.5.2018

Die bekannten Langstreckenbikerin Lael Wilcox aus Anchorage USA startet dieses Jahr erstmals am Navad-1000.

Lael Wilcox aus Anchorage, Alaska

Lael Wilcox ist zur Zeit eine der schnellsten Frauen auf 2 Rädern im Bereich Bikepacking / Ultradistanzen. So gewann sie vor 2 Jahres das Trans-Am-Bike-Race (vor allen Männern) über mehr als 7000 km quer durch die USA. Zudem ist sie beim bekannten Bikepacking-Rennen Tour Divide (ebenfalls USA) die Halterin des Streckenrekordes der Frauen.

Am 16. Juni startet sie nun erstmals am Navad-1000, dem Schweizer Bikepacking-Abenteuer über 1000 km von Romanshorn nach Montreux. Weitere Infos dazu siehe Link unten.

© Foto: www.rugilekaladyte.com

 

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Navad-1000.ch

Quelle: Pressemeldung Navad1000

Autor: Kettenrad.ch

Neues Kettenrad.ch Magazin erschienen
3.5.2018

Rechtzeitig zum Start der Velo- und Bikesaison 2018 ist das neue Kettenrad.ch Magazin erschienen.

Titelbile 2018

Abonnenten haben das neue Magazin bereits im Briefkasten. Alle anderen Interessenten können das Magazin jetzt KOSTENLOS bestellen. Siehe dazu den Link unten.

Aus dem Inhalt der Ausgabe 2018 »
Produkteneuheiten etablierter Marken wie Yakima, Rotwild, Hope, Joes, Nutrixxion, SPOT, etc etc. Ein Blick hinter die Kulissen bei der Firma Rotwild. Grosses Interview mit einem Teilnehmer des Navad-1000 aus Israel. Übersicht über Apps für Velofahrer. Liste aller Schweizer Bikehotels. Ausführlicher Bericht zum neuen Hope HB160 Bike. Bericht zum Thema Rücklicht am Bike auch bei Tageslicht.

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Magazin 2018 Bestellen

Quelle:

Autor: Kettenrad.ch

Neuer YAKIMA ForkChop Dachträger
19.4.2018

YAKIMA bringt mit dem neuen ForkChop den vermutlich einfachsten Dachträger auf den Markt >>

Yakima ForkChop Dachträger

Der neue Yakima ForkChop Dachträger wird einfach auf einem Lastenträger (Querschiene) montiert. Er ist kompatibel mit Fahrrädern mit Schnellspanner oder Steckachsen. (12 mm x 100 mm, 15 mm x 100 mm, 15 mm x 110 mm, 15 mm x 150 mm)

Den Yakima ForkChop gibt es ab sofort für nur 99.00 bei Ihrem Fachhändler oder in Onlineshops. (siehe Links unten)

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www.velo-direct.ch (Privatkunden)

Quelle: Agentur Felix AG informiert

Autor: Kettenrad.ch

TUFO mit neuem Tubless-Ready Bikereifen
19.4.2018

TUFO XC11 TR. Neuer Tubeless ready MTB Reifen speziell für den XC- und Marathon-Einsatz >>

TUFO XC11 TR

Thanks to the VECTRANTM PUNCTURE BARRIER, the tyre has excellent puncture protection under the tread and more importantly at the most vulnerable part – the sidewalls. The tread pattern of the XC11 TR tyre provides low rolling resistance, self cleaning and good grip.

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www.velo-direct.ch (Privatkunden)

Quelle: Agentur Felix AG informiert

Autor: Kettenrad.ch

Old Man Winter
5.4.2018

Auch in England geht dieser Winter in die Geschichte ein. Lang und hart und mit ungewohnt viel Schnee...

Sieht nach viel Spass aus...

Zur Erinnerung an den Winter 2017/2018 hat HOPE einen coolen Video produzieren lassen. An der Kamera unser Freund Sam Needham, auf den Bikes 3 wilde Typen... Aber sehen Sie doch selber...

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HOPE UK

Quelle: Hopetech

Autor: Kettenrad.ch

Das Mountainbike Team von Ralph Näf fährt die Saison 2018 auf Thömus Bikes
10.1.2018

Die drei Mountainbike-Weltmeister Mathias Flückiger, Kathrin Stirnemann, Alessandra Keller und der Vize-Weltmeister Lukas Flückiger vom Team des früheren Weltmeisters Ralph Näf fahren die Saison 2018 auf Thömus Bikes.

Velo-Pionier Thomas Binggeli springt in die Bresche und steigt als Bike-Sponsor ein. Geplant ist, falls weitere Partner dazu kommen, ein langfristiges Engagement bis zu den Olympischen Spielen 2020. Das Team bestreitet die Rennen unter dem Namen „Thömus/RN-Racing Team“.

Ralph Näf ist auf der Suche nach einem Partner für sein RN Racing Team fündig geworden. Lukas und Mathias Flückiger, Alessandra Keller und Kathrin Stirnemann fahren in der Saison 2018 auf Mountainbikes des Schweizer Veloherstellers Thömus. Die im bernischen Oberried ansässige Velo-Manufaktur produziert seit 1991 Hightech-Fahrräder für Gelände und Strasse, unter dem Leitmotiv «Hightech vom Bauernhof».

Eingefädelt wurde die Zusammenarbeit von René Walker. Walker sitzt einerseits als Marketingleiter in der Geschäftsleitung der Thömus AG und betreute andererseits Ralph Näf während seiner aktiven Karriere in Bezug auf die Organisation des Teams sowie PR- und Marketingthemen.

Für den Velo-Pionier Thomas Binggeli ist die Unterstützung des Rennsports eine Herzensangelegenheit. Darum war für ihn klar, dass Thömus bei Ralph Näf’s Sponsorensuche einspringt und das Rennteam als Schweizer Unternehmen unterstützt. Seit der Firmengründung vor 27 Jahren, war Thömus immer eng mit dem Rennsport verbunden. „Wir sehen im sympathischen Rennteam ein grosses Potenzial und sind darum überzeugt, hinsichtlich der Olympischen Spiele 2020 weitere Sponsoren zu finden.“ Ausserdem erachtet Binggeli den Zeitpunkt für eine Kooperation mit einem Weltcup Team als ideal angesichts der im September 2018 in der Schweiz stattfindenden Mountainbike Weltmeisterschaften. „Mit dem Racing-Team gewinnen wir einen wichtigen Multiplikator für unsere Idee, den Radsport schweizweit in die Tiefe und in die Breite weiter zu entwickeln“, erklärt er das Engagement von Thömus. „Dadurch verstärken wir im Bereich der Produkteentwicklung auch die gute Zusammenarbeit mit Zulieferanten und Industriepartnern wie Shimano und Fox.“

Teambesitzer Ralph Näf sieht in der Schweizer Lösung viele Vorteile. „Thömus verfügt über enorm viel Velo-Knowhow und ist als KMU in der Lage, im persönlichen Dialog Entscheidungen zu fällen und rasch umzusetzen. Dadurch sind die Wege extrem kurz. Ausserdem verbindet mich eine langjährige Freundschaft zu René Walker, welcher bei Thömus ja selber als Teamchef den bisher einzigen Thömus-Weltcupsieg mitverantwortet hat und der mit seinem grossartigen Engagement für den Schweizer Bikesport (u.A. OK Präsident MTB Europameisterschaft 2013) über ein riesiges Knowhow und Netzwerk verfügt.

Besiegelt ist die Partnerschaft für 2018. Werden weitere Partner gefunden, planen Thomas Binggeli und Ralph Näf eine Verlängerung bis ins Olympiajahr 2020 in Tokio. Für die Fahrer gilt es nun, auf die Saison 2018 zu fokussieren. Höhepunkt: die WM im eigenen Land, im September auf der Lenzerheide.

Die Rennfahrer freuen sich auf die neue Partnerschaft. Für die Flückiger-Brüder Lukas und Mathias ist Bike-Produzent Thömus kein Unbekannter. „Über den Kanton Bern hinaus ist die Marke Thömus bekannt und steht für innovative Lösungen rund ums Velofahren!“, freut sich Mathias Flückiger.

Lukas Flückiger ist auf die Saison 2018 hin neu zum Team gestossen. Wieder mit seinem Bruder fahren zu können, sieht der ältere der beiden Flückiger Brüder als Vorteil. „Ich freue mich sehr auf die neue Saison. Der Wechsel in ein mir bekanntes Umfeld tut gut und motiviert für die kommende Saison.“

Mit der eigenen Schweizer Produktion und Qualität stellt Thömus dem Rennteam das passende Material zur Verfügung. Das Team wird die Rennen auf den Thömus-Modellen Lightrider (Fullsuspension) und Tomcat (Hardtail) bestreiten. Weitere Hauptpartner vom Thömus/RN-Racing Team sind der Komponentenhersteller Shimano, das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG sowie die Orthopädie St. Gallen.

Das erste Mountainbike-Rennen bestreitet das neue Team bereits Mitte März beim Weltcup im südafrikanischen Stellenbosch, bevor es am 8. April 2018 in Tamaro beim Swiss Bike Cup zum ersten Einsatz auf heimischem Boden kommt. Lukas Flückiger startet am 14. Januar bei der Radquer-Schweizermeisterschaft in Steinmaur zum ersten Mal in den neuen Farben.

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www.rnracingteam.ch

Quelle: Pressemeldung

Autor: Kettenrad.ch

Schweizer Dreikampf um den Gesamtsieg
27.12.2017

Am Berchtoldstag, 2. Januar, trägt die Schweizer Radquerserie EKZ CrossTour zum dritten Mal ihren Finallauf in Meilen aus. Marcel Wildhaber geht als Leader mit einem beachtlichen, aber alles andere als sicheren Vorsprung ins Rennen.

Was vor knapp vier Monaten in Baden begonnen hat, wird nun zu Ende geführt. Zum letzten von insgesamt sechs Mal heisst es Punkte sammeln für die prestigeträchtige Gesamtwertung. Während in drei Nachwuchskategorien die Gesamtsieger bereits vor dem Finallauf feststehen ist besonders bei der abschliessenden Kategorie der Männer Elite ein Rennen mit viel Spannung und Dramaturgie vorprogrammiert.

Wildhaber im Vorteil, aber mit gemischten Gefühlen
Dank seinen Siegen in Bern und Aigle hatte Marcel Wildhaber (Scott-SRAM) die Führung in der Gesamtwertung bereits im Oktober übernommen und diese seither nicht mehr abgegeben. Allerdings liefen die letzten beiden Rennen in Hittnau und Eschenbach nicht nach Wildhabers Wunsch. So konnte Nicola Rohrbach bis auf 29 Punkte an Wildhaber herankommen und sich die Chancen auf den Gesamtsieg aufrechterhalten. Will Rohrbach, oder auch der drittplatzierte Simon Zahner, den letztjährigen Gesamtsieger Wildhaber noch aus dem grünen Leadertrikot fahren, braucht es einen Exploit.

Zehn Siegesanwärter
Doch für den Tagessieg kommen in Meilen noch ganz andere Fahrer, die im Kampf um Grün keine Rollen spielen, in Frage. Allen voran der Deutsche Meister Marcel Meisen, welcher im Vorjahr in Meilen gewann und in dieser Saison die letzten beiden Läufe in Hittnau und Eschenbach für sich

Wie bei allen Rennen der EKZ CrossTour verspricht die Ausgangslage viel Spannung. Neben den drei besten Schweizern in der Gesamtwertung gehören Lars Forster und Andri Frischknecht ebenso zu den Favoriten aufs Tagespodium, wie der Niederländer van der Poel, der Belgier Cleppe und die beiden Franzosen Canal und Chainel.

Weltnummer 5 Eva Lechner favorisiert
Bei den Frauen kommt es zum grossen Aufeinandertreffen der Vorjahressiegerin und WM-Siebten Christine Majerus (Lux) und der Meilen-Siegerin aus dem Jahr 2016, Eva Lechner (Ita). Lechner, die aktuelle Fünfte der Weltrangliste ist dabei zu favorisieren, denn sie beeindruckte nicht nur in Eschenbach als Siegerin, sondern auch als Weltcup-Dritte in Namur und Zolder. Dahinter stehen mit der Leaderin Pavla Havlikova, der Schweizer Meisterin Jasmin Egger-Achermann und der Französin Lucie Chainel gleich eine Hand voll weitere Mitfavoritinnen am Start. Im Gesamtklassement kann die Leaderin Havlikova nur durch Krankheit, einem Defekt oder einem Sturz gebremst werden. Die Tschechin steht mit 60 Punkten Vorsprung auf Egger-Achermann kurz vor ihrem zweiten Gesamtsieg der EKZ CrossTour.

Treffpunkt für die ganze Region
Der Renntag dauert von 9 Uhr bis nach 17 Uhr. Mit Hobbyrennen, Kinderrennen und den Nachwuchskategorien gibt es neben den Eliterennen ein dicht gedrängtes Programm. Die Allmend wird am 2. Januar zum Treffpunkt in der Region, um gemeinsam mit Familie und Freunden ins neue Jahr zu starten.

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Meilen

Quelle: Pressemeldung

Autor: Kettenrad.ch

Anmeldungen zur Navad1000 im Juni 2018 ab sofort möglich
12.12.2017

Vierte Auflage für Schweizer Bikepacking-Abenteuer » Für ambitionierte Bikepacker ist die Navad1000 zu einem festen Termin in der Agenda geworden: 2018 findet die Langstreckentour über 1000 Kilometer quer durch die Schweiz bereits zum vierten Mal ...

Für ambitionierte Bikepacker ist die Navad1000 zu einem festen Termin in der Agenda geworden: 2018 findet die Langstreckentour über 1000 Kilometer quer durch die Schweiz bereits zum vierten Mal statt - Getreu der Grundidee ohne Helfer, Begleitfahrzeuge und fixe Zwischenziele, dafür mit moderner GPS-Navigation und viel individueller Freiheit in der atemberaubend schönen Schweizer Natur. Anmeldungen für die nächste Tour im kommenden Frühsommer sind ab sofort möglich.

Der Bikepacking-Trend findet immer mehr Freunde: In den Online-Foren der Tourenfahrer-Gemeinde tauschen sich immer mehr Mitglieder über ihre unvergesslichen Erlebnisse im Velosattel aus. Atemberaubende Strecken in aller Welt werden dabei genauso geteilt wie Ausrüstungstipps für die mehrtägigen Touren abseits der befestigten Strassen.

Schweizer Biketouren-Liebhaber sind vorne mit dabei: Am 16. Juni 2018 startet die Langstreckentour Navad1000 in Romanshorn bereits zum vierten Mal. Ziel ist wieder die Statue von Freddy Mercury an der Seepromenade von Montreux. Damit wird dem verstorbenen Sänger von Queen Ehre dafür erwiesen, dass er mit Songs wie „Bicycle Race“, „Don’t stop me know“ oder „We are the Champions“ den perfekten Soundtrack zum neuen Velosport lieferte. Der Weg vom Bodensee zum Genfersee verläuft quer durch das Schweizer Alpenvorland, vorbei an unzähligen bekannten und versteckten Naturschönheiten. Wie es der Name der Bikepacking-Tour andeutet, führt sie über 1000 Kilometer. Dabei werden rund 30‘000 Höhenmeter auf mehrheitlich unbefestigten Strassen zurückgelegt.

Keine Startgebühr, keine festen Etappen
Weil es sich bei Navad1000 nicht um ein Rennen im eigentlichen Sinne mit Zeitmessung und Siegerehrung handelt, fallen auch andere Wettkampfmerkmale weg: So erhebt der Organisator Willi Felix keine Startgebühr und er bietet den Teilnehmern getreu dem Bikepacking-Gedanken unterwegs auch keinen Support, mit Ausnahme einer Gepäckwechselstation auf halber Strecke. Jeder Fahrer teilt sich die Strecke selbst in mehrere kleinere oder grössere Etappen auf, er versorgt sich unterwegs selbst, wählt die Übernachtungsorte nach eigenem Vorlieben und Komfortanspruch aus und er führt die gesamte benötigte Ausrüstung auf dem eigenen Velo mit. Einzige Anforderungen an Teilnehmer sind, dass sie der vorgegebenen Route folgen und dabei ihre aktuelle Position regelmässig via Satelliten-Tracker an ein öffentlich einsehbares Routenportal senden.

Anmeldung ab sofort möglich
Die Messlatte für die nächste Tour hat der Schweizer Matthias Haussener hoch gelegt: Er erreichte im vergangenen Juni das Ziel in Montreux nach 5 Tagen, 8 Stunden und 15 Minuten. Nach ihm stiegen 21 weitere Frauen und Männer am Genfer See aus dem Sattel – darunter mit zwei Bikepackern aus Südafrika und einem aus Israel erstmals Gäste aus nichteuropäischen Ländern. Bereits haben mehrere dieser Tourenfahrer ihre Teilnahme für 2018 wieder angekündigt. Wer bei der nächsten Navad1000 auch mitfahren will, kann sich ab sofort für die Tour anmelden. Ein entsprechendes Formular steht jetzt auf dem Web-Portal www.navad1000.ch bereit. (Link untenstehend)

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www.navad1000.ch

Quelle: Pressemeldung Navad1000

Autor: Pressemeldung

Das Bikepacking-Race Navad-1000 im Video
12.12.2017

Ein Teilnehmer hat dieses Jahr am Navad-1000 den folgenden coolen Video zusammengestellt. Ganz starke Bilder von der 1000 km Fahrt quer durch die ganze Schweiz.... Viel Spass.

Falls ihr an einem grauen und trüben Tag wie heute keine Lust auf Biken habt – hier ein Film von meinen Erinnerungen an Navad-1000 von 2017...

Herzlichen Dank an Werner Brunner für den folgenden Videoclip...

 

 

 

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www.navad1000.ch

Quelle: ® Werner Brunner

Autor: Navad-1000

Hell, schlau und unverwüstlich
3.11.2017

Hell alleine genügt nicht: Gute Bike-Beleuchtung beeindruckt nicht nur mit hoher Lichtleistung auf dem Papier.....

Die besten Velolampen sind auch fähig, diese theoretischen Werte in der Praxis während vielen Jahren und unter allen Bedingungen zu leisten. Der Beleuchtungskombi von Hope gelingt das dank kompromissloser Qualität, durchdachter Konstruktion und einem einzigartigen Pannenservice.

Der rasante Fortschritt bei Leuchtdioden hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass bei Velobeleuchtung ein eigentliches Wettrüsten stattfand, bei dem sich die verschiedenen Hersteller mit immer helleren Lichtwerten gegenseitig zu übertrumpfen versuchten. Hope hat dabei früh Massstäbe gesetzt und ist nach wie vor ganz vorne dabei, hält Willi Felix vom Schweizer Vertriebspartner Agentur Felix AG fest. «Die Akkubeleuchtung von Hope hebt sich ab, weil ihre Leuchtwerte nicht nur auf dem Papier beeindruckend sind, sondern auch unter realen Bedingungen auf der Strasse und im Gelände».

Garantierte Leistung
Gründe dafür sind die sorgfältige Entwicklung der Lampen und die hohe Fertigungsqualität. Als Beispiel dafür nennt Felix das ausgezeichnete Temperaturmanagement: «Die Kühlung durch das Gehäuse und Temperatursensoren mit automatischer Leistungssteuerung sorgen dafür, dass die Lampen nicht zu heiss werden. Dadurch können die temperaturempfindlichen LEDs ihr theoretisches Leistungspotenzial auch in der Praxis ausschöpfen, ohne dabei Schaden zu nehmen. Sie leuchten also genau so hell wie versprochen und gehen kaum kaputt». Das Vertrauen in eigene Entwicklung und Fertigung ist beim Komponentenhersteller aus England so gross, dass sich Hope als einer von ganz wenigen Beleuchtungsherstellern die angegebene Leuchtkraft von einem unabhängigen Prüfinstitut bestätigen lässt.

Stresstest bestanden
Nicht nur die Elektronik, sondern auch die ursolide Verkabelung, das sorgfältig aus Aluminium gefräste Gehäuse und die hochwertigen Dichtungen an allen Bauteilen sorgen für ein langes Leben der Hope-Lampen. Was die Lampen aushalten, zeigt ein Herstellervideo auf Youtube eindrücklich, das während der Entwicklung des District 3 Rücklichts entstand. Ein Testmodell überstand dabei harte Stresstests in der Poliertrommel, im Säurebad, bei der Reinigung mit einem Hochdruckreiniger, beim Weitwurf und sogar beim Überroll-Test durch einen Lieferwagen schadlos (-> Link im Anhang).

Umweltschonender Pannenservice
Und sollte doch mal etwas kaputt gehen, profitieren Hope-Käufer von einer vierjährigen Garantie und einem einzigartigen Austauschservice Akkus: Hat ein Akku von Hope eine Panne, sendet es sein Besitzer an den Importeur Agentur Felix AG und erhält von diesem postwendend einen gleichwertigen Ersatzakku geliefert, den er behalten darf. Der defekte Akku geht dann zu Hope, wo er repariert wird und danach im gleichen Austauschprogramm ein zweites Leben als Ersatzakku erhält. «Weil Hope die Akkupakete im eigenen Haus zusammenbaut, können viele Defekte auch selbst repariert werden. Statt bei einem Wackelkontakt den Akku wegzuschmeissen, kann er so weiter genutzt werden. Das spart wertvolle natürliche Ressourcen und viel Geld», sagt Willi Felix.

Strom aus einem Speicher
Damit nicht genug: Am Beispiel des Scheinwerfers R4+ und des District 3 Rücklichts zeigt Willi Felix auf, wieviel Hirnschmalz Hope in seine Velobeleuchtung steckt: «Die beiden Lampen lassen sich mit separaten Akku oder mit einem einzigen Stromspeicher betreiben. Das spart Platz und Gewicht und vereinfacht die Bedienung, weil man vor der Fahrt nur einen einzigen Akku aufladen muss». Bedenken, dass das Rücklicht trotz seiner stolzen Leuchtkraft dem Scheinwerfer viel Strom wegnimmt, muss man keine haben, beruhigt der Schweizer Hope-Repräsentant: «Auch bei höchster Leuchtstufe beansprucht das District 3 maximal 10 % der Akku-Kapazität für sich». Dank des modularen Systems von Hope können beide Lampen mit jedem externen Akku aus dem eigenen Lieferprogramm genutzt werden – ganz nach den persönlichen Ansprüchen an Leuchtkraft, Gewicht und Preis der Beleuchtungskombi. Die individuelle Anpassbarkeit geht sogar noch weiter: Die R4+ ist leicht genug, dass sie nicht nur am Lenker befestigt werden kann, sondern auf Wunsch auch als Helmlampe ihren Dienst verrichtet.

Sicherheitsplus auch am Tag
Natürlich lässt sich auch die Leuchtstärke von Scheinwerfer und Rücklicht in je sechs Stufen individuell anpassen. Damit kann ein Biker jeweilige Fahrbahn und den Verkehr reagieren und die Laufzeit der Licht-Kombi wesentlich mit beeinflussen. Importeur Willi Felix empfiehlt, die Lampen auch tagsüber im Strassenverkehr zu nutzen: «Praktische Fahrversuche haben uns gezeigt, dass Autofahrer ein Velo mit eingeschaltetem Licht instinktiv mit mehr seitlichem Abstand überholen. Die Gefahr von Streifkollisionen und Unfällen wird damit wesentlich verringert».

Der Scheinwerfer R4+ und das Rücklicht District 3 werden einzeln, in Kombination mit verschiedenen Akkus oder als Set mit verschiedenen Halterungen vom Importeur Agentur Felix AG über den Schweizer Velofachhandel vertrieben.

 

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HOPE

Quelle: Agentur Felix AG informiert

Autor: Agentur Felix AG

HOPE Pedale gewinnt Test
30.10.2017

Dass die Firma HOPE etwas von Alubearbeitung und von Fräsen versteht, ist klar. Nun hat die HOPE Pedale einen herausragenden Test erreicht...

Das coole HOPE Flatpedal.

Das Deutscha Bikemagazin Cycleholix hat sich der HOPE Pedale angenommen. Und wie. Lesen Sie den ganzen Testbericht online. Folgen Sie dazu einfach dem Link unten.

Übrigens: die Pedale ist nun auch in einer Kinderversion verfügbar...

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Cycleholix.de Testbericht

Quelle: Agentur Felix AG informiert

Autor: Agentur Felix AG

Kein Kiosk und kein Bähnli
11.9.2017

Das Radsportteam Nutrixxion Schweiz hat kurz vor dem Wintereinbruch in Bergün einen aussergewöhnlichen Tag auf dem Bike erlebt. Im Zentrum stand der Aufstieg zur Fuorcla digl Ducan.

Markus, Lukas, Graziano und Willi erlebten wilde Zeiten auf dem Bike.

Hotel Weisses Kreuz in Bergün. Vom Hotelzimmer aus sahen vier Biker vom Radsportteam Nutrixxion Schweiz den grauen Himmel. Sie erspähten aber auch den eisernen Steinbock auf dem benachbarten Hausdach. Und dieser gab ihnen die Kraft und den Mut, die geplante Bike-Tour auf den Ducan-Pass zu starten. Lukas, Markus, Willi und ich traten in die Pedale und fuhren zu Beginn Richtung Stugl und danach zur Siedlung Runsolas. Alpwiesen, Bergbach und Föhren vermochten zwar den Blick zu fesseln, aber der steile Aufstieg war hart wie Bündnerschiefer. Lukas und Markus fuhren bereits voraus und Willi wartete geduldig auf mich. Als Bike-Anfänger war ich – trotz langjähriger Erfahrung als Rennradfahrer – erstaunt über das schnell pochende Herz. Der Puls war extrem hoch und beruhigte sich nur langsam nach dem Absteigen und Stossen des Mountain Bikes.

Erst im Hochtal kam man zum Verschnaufen. Es folgte ein Singletrail und nach dem kurzen Vergnügen erschlug mich ein Hammer, denn ich wusste (glücklicherweise) nicht die Details: Die letzten 400 Höhenmeter musste das Bike geschoben oder getragen werden bis zum Ducan-Pass (2666 Meter über Meer). Und dies ist garantiert. Unabhängig, wie technisch und konditionell gut man ist. Unabhängig davon, ob man eine Bike-Rennmaschine aus Carbon besitzt oder ein E-Mountainbike. Alle müssen tragen. „Hier gibt es keinen Kiosk und auch kein Bähnli“, sagte Tour-Organisator Willi Felix. Aus meiner Sicht war es im Nachhinein gut, nicht alles zu wissen. Denn: Wer hat schon Lust, in einem erschöpften Zustand das Bike noch fast zwei Stunden lang den Berg hinauf zu stossen? Es stellen sich natürlich noch andere Fragen: Lohnt sich das Schieben? Macht es Sinn, so lange zu stossen? Die Meinungen können zweifellos auseinandergehen. Tatsache ist, dass auf dem Übergang die Kulisse einen Rausch auslöst. Die Ruhe und die Bergmassive auf der Fuorcla digl Ducan auf 2666 Meter über Meer waren einzigartig. Zum Glück fiel auf der ganzen Fahrt kein Regen und der Schnee kam erst am nächsten Tag. Die vom Wind zerfressenen Felsskulpturen hinterliessen auf jeden Fall einen bleibenden Eindruck. Ich wusste gar nicht, dass der Mond so nahe ist.

Es folgte ein anspruchsvoller Singletrail ins Ducantal, der in Sertig endete. Dort begann die Rückfahrt nach Filisur. Markus und Lukas wählten einen anspruchsvollen Waldweg, Willi und ich nahmen hingegen zu Beginn den Asphalt in Beschlag. Es folgte wenig später eine eindrucksvolle Fahrt in der Zügenschlucht mit dem Bärentritt bis zur Station Wiesen. Von Davos Frauenkirch hatte man dann wieder die Möglichkeit, relativ steile Waldwege oder die Hauptstrasse zu benützen, um nach Bergün zu kommen.

Kurz: Nach rund 2000 Höhenmetern und 60 Kilometern erreichten wir erschöpft wieder das Hotel Weisses Kreuz und freuten uns auf „Wilde Zeiten“, die nicht in den Bündner Bergen sondern auf dem Teller waren.

Erlebnisse eines Bikers. Teil 2.

 

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GPS-Touren / Ducan 1

Quelle:

Autor: Graziano Orsi

Und dann geschah es!
11.9.2017

Ein 50-jähriger Gümmeler wagte den Sprung in die Moderne und begann mit dem Biken.

Wer nach vorne blickt, sieht die Gefahren.

„Tschüss zäme.“ Mit einem kräftigen Händedruck verabschiedete ich mich von meinen Mountainbike-Kollegen und Kolleginnen. Ich hatte sie in Parpan anlässlich eines Bike-Fahrtechnikkurses für Anfänger kennengelernt (2./3. September). Die wichtigsten Tipps von der Kursleiterin Michelle Schierle hatte ich mir selbstverständlich sehr gut gemerkt. Zum Beispiel: „Immer voraus schauen. Du fährst dort hin, wo du hinschaust.“ In Zukunft werde ich nicht mehr in Richtung Abhang schauen, sondern meinen Blick auf den Trail richten. Fortan werde ich nicht mehr die Wurzel vor meinem Vorderrad fixieren, sondern eine fahrbare Spur nach der Wurzel in Angriff nehmen. Nun werde ich endlich meine Kurventechnik verbessern, so dass meine Freunde nicht mehr den Kopf schütteln werden. Zweifellos macht dieser Tipp grossen Sinn. Kopf hoch heisst die Devise im wahrsten Sinne des Wortes.

„Verdammte Sch...“

Und los ging nun die wilde und doch kontrollierte Fahrt Richtung Chur. Aber jetzt war meine Tourenleiterin nicht mehr dabei. Jetzt waren die anderen Kursteilnehmer und -teilnehmerinnen bereits im Auto und fuhren über Asphalt nach Hause. Ich hingegen sass auf meinem Rotwild-Bike und eröffnete auf meine Art die Jagdsaison. Es folgten unzählige kleinere Wurzelpassagen. Im Anschluss kam Geröll auf mich zu, das ich ebenfalls dank korrekter Sitzposition und Fahrtechnik meisterte. Es machte Spass. Der Mut begann zu wachsen. Ich blieb jedoch vorsichtig. Denn: Der Titel „Halsbrechischer Boom“ stand in der Wochenend-Ausgabe einer Bündner Zeitung. Der Lead lautete: Mountainbiker stürzen häufiger, ihre Knochen brechen öfter. Das merkt vor allem das Spital in Chur.“ Ich fuhr zwar ebenfalls Richtung Chur, aber beabsichtigte nicht, einen Aufenthalt im Krankenhaus zu absolvieren. Warum trug ich denn nicht meine neuen Ellbogen- und Knieprotektoren? Unnütz waren sie in meinem Rucksack, der sogar mit einer Rückenprotektion ausgestattet war – immerhin etwas.

Das Adrenalin stieg jedoch nach jedem überwundenen Hindernis und nach jedem geglückten „Hüpferli“ an. Das war ein schönes Gefühl, wenn man nach einem zweitägigen Kurs sicher in die Pedale treten konnte. Ich hatte nicht nur den Lenker sondern auch mein Bike im Griff. Und weit und breit war kein Auto, Töff und Lastwagen in Sicht. Das war cool. Unzählige Kilometer hatte ich in meinem Leben vor dem Biken auf der asphaltierten Strasse verbracht. Berauschend war aber nun, dass das Biken endlich Spass machte. Vergebens hatte ich früher versucht, diese Sportart in Angriff zu nehmen. Die fehlenden Fahrtechnikkenntnisse und das nicht auf meine Bedürfnisse abgestimmte Bike führten zwangsläufig zu negativen und schmerzvollen Erlebnissen. Doch jetzt war alles anders. Das Schmelzwasser erschwerte zwar die Fahrt auf dem Biketrail, aber meine Hope-Bremsen funktionierten tadellos. Die Erschütterungen schluckte das vollgefederte Mountainbike ebenfalls problemlos. Ich fühlte mich zunehmend jünger und vergass mein Alter.

Sturzfrei erreichte ich nach der Waldpassage eine Lichtung kurz vor Churwalden. Yeah! Auf einem eingezäunten Weg ging es auf einer Wiese weiter, so dass die anständigen Biker nicht nach ihrem Belieben die Grünfläche durchfuhren. Der schmale, leicht braune Fahrweg war trocken und endlich wurzelfrei. Eine wohlverdiente Entspannung fand endlich statt. Ich nahm den Schwung der kurzen Wiesenabfahrt mit, um den darauffolgenden Anstieg locker zu meistern. Und dann stockte mir der Atem. Es ging zu schnell wieder hinunter. Zu steil. Zu viele Steine. Zu überraschend kam dieser Wechsel nach der Spitzkehre. Warum hatte ich nicht nach vorne geschaut? „Verdammte Sch...“ ging mir durch den Kopf. Das Herz schleuderte das Blut durch die Arterien. Ich spürte das Hämmern in meiner Kehle. Es gelang mir zwar das Schwergewicht nach hinten zu verlagern, um nicht nach vorne zu kippen, aber meine Finger verkrampften sich beim Bremsen. Obwohl ich nun voller Furcht nach vorne schaute, nahm ich das Hinterrad wahr, das Staub aufwirbelte und wegen des abrupten Bremsens von links nach rechts flatterte. Die Bremsen quietschten wie ein Schwein. Die Frage „Was soll ich jetzt tun?“ stellte sich gar nicht. Es ging alles zu schnell. Ich hatte schlichtwegs das Bike nicht unter Kontrolle. Das abrupte Ende nahte so sicher wie das Amen in der Kirche. Steine spickten weg, die Geschwindigkeit erhöhte sich, die Finger der linken Hand begannen sich noch stärker zu krümmen und dann geschah es. Im Kopf hörte ich die Stimme der Kursleiterin: „Das Vorderrad nicht blockieren. Laufen lassen.“ Das hatte mir Michelle Schierle im Kurs ebenfalls beigebracht. Die krummen Finger der linken Hand blieben zwar verkrampft, aber die vordere Scheibenbremse blockierte das Rad nicht gänzlich. Die schnelle, halsbrecherische, unkontrollierte Fahrt ging weiter, aber sie verlief sturzfrei. Erst auf dem Asphalt in Churwalden gelang es mir, das Bike unter Kontrolle zu bringen. Die Finger schmerzten, das Herz pochte immer noch spürbar und hörbar. Meine Gedankengänge waren konfus: Wie war das möglich? Sturzfrei? Unglaublich. Ich verliess Churwalden, dachte über den Fahrtechnikkurs nach und fuhr auf dem Asphalt ruhig nach Chur.

 

Erlebnisse eines Bikers. Teil 1.

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Quelle:

Autor: Graziano Orsi

HOPE Enduro Bike HB160
1.9.2017

An der EUROBIKE in Friedrichshafen präsentiert die Firma HOPE Technologys ihr erstes komplett selber entwickeltes und hergestelltes Mountain-Bike...

Das neue HOPE HB160 Enduro-Bike...

Die Firma HOPE Technoogys aus Barnoldswick in England ist ja bekannt dafür dass sie am liebsten alles selber in eigener Regie herstellen.

Jetzt präsentiert die Firma ihr erstes komplett selber entwickeltes und produzierte Bike.

Das Enduro-Bike HB160 wird bis auf wenige Komponenten (Ausnahme Federung, Schaltung) komplett im Werk in Barnoldswick hergestellt. Spannend ist dabei vor allem dass die Engländer neben allen CNC / Aluteilen wie Naben, Kurbeln oder Bremsen nun erstmals auch einen kompletten Rahmen in Karbontechnologie selber bauen können.

Zu bestaunen ist das edle Bike noch bis und mit Morgen Samstag an der EUROBIKE in Friedrichshafen (Halle A2)

Infos auf der HB160 Webseite (Link unten) oder bei Agentur Felix AG.

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HB160 Homepage

Quelle: Agentur Felix AG informiert

Autor: Kettenrad.ch

Der Raid Evolénard organisiert die Europameisterschaften 2021
22.8.2017

Während den diesjährigen MTB-Marathon-Europameisterschaften, die im slovakischen Svit ausgetragen wurden, hat der Europäische Radsportverband (UEC) die Durchführung der MTB Marathon-Europameisterschaften 2021 dem Raid Evolénard (Wallis/Schweiz) zu...

Die Europameisterschaften finden seit 2002 statt. Seither konnten Schweizer Athleten 20 EM-Medaillen erringen, davon acht goldene. Aber noch nie fang eine Marathon-EM auf Schweizer Boden statt. Ein Ungleichgewicht, welches das Organisationskommitee des Raid Evolénard mit grosser Freude korrigieren wird. Nach zwei Durchführungen der MTB-Marathon-Schweizermeisterschaften in den Jahren 2015 und 2016 werden die Europameisterschaften 2021 die perfekte Ergänzung sein, um die 25. Durchführung des Raid Evolenard zu feiern.

Die besten europäischen Mountainbiker werden dabeisein und sich auf einer Runde von 62 km mit 2700 Höhenmetern messen. Obwohl die Strecke zwischen Evolène und Les Haudères mit 62 km eher kurz ist für ein Marathonrennen, machen sie die 2700 Höhenmeter, aufgeteilt in etliche anforderungsreiche Passagen sowohl berauf wie bergab sehr selektiv. Die Teilnehmer werden belohnt mit wundervollen Aussichten auf zahlreiche 4000er-Berggipfel der Walliser Alpen. Diese werden dem Raid Evolénard einen einmaligen EM-Rahmen geben.

Für OK-Präsident Florian Chevrier ist es ein grosser Vorteil, die Europameisterschaften vier Jahre im Voraus zugesprochen zu erhalten: «Das lässt uns genügend Zeit, um die verschiedenen finanziellen und technischen Details zu klären. Zudem erhalten so auch die Fahrer noch drei Möglichkeiten, um sich rennmässig von der EM-Strecke 2021 ein Bild zu machen.» Chevrier hofft, dass dies den Bekanntheitsgrad des Raid Evolenard weiter steigern wird.

Die Antwort auf die Frage, wer zu den EM-Favoriten 2021 zählen könnte, muss sich Chevrier nicht lange überlegen: «Zum Beispiel Urs Huber, der 2016 gewann und dabei zum dritten Mal Schweizer Meister wurde.» Chevrier sieht im Titelkampf aber noch mehr: «Es ist eine schöne Belohnung für die Organisatoren und die zahlreichen freiwilligen Helfer, welche exzellente Arbeit leisten. Für mich ist es eine grosse Motivation, Schweizer Bikerinnen und Bikern die Möglichkeit zu bieten, zu Hause an einer Europameisterschaft anzutreten zu können.» Der Walliser Arnaud Rapillard pflichtet ihm bei: «Nach der Organisation zweier Schweizer Meisterschaften ist dies eine logische Folge. Die Strecke ist hart, aber das Panorama ist prächtig. Eine ideale Kombination für würdige Europameisterschaften.» Über seine eigenen Ambitionen ist sich der Walliser Rapillard noch nicht im Gewissen: «Gut möglich, dass ich dann als 34-Jähriger das Bike schon an den Nagel gehängt haben werde. Es könnte aber durchaus sein, falls es so wäre, dass ich nochmals antreten werde.»

Mit grosser Sicherheit am Start stehen wird Adrien Chenaux, der in diesem Jahr den Raid Evolenard das erste Mal gewinnen konnte. Er sagt: «Nach den Weltmeisterschaften, die 2019 im Oberwallis stattfinden werden, ist es als Schweizer Fahrer extrem motivierend, zwei Jahre später wieder an einem Grossanlass vor eigenem Publikum starten zu können.» Bis 2021 könne in einer Sportlerkarriere allerdings noch viel passieren. Aber es sei ein langfristiges und sehr motivierendes Ziel.

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www.raidevolenard.ch

Quelle: Pressemeldung

Autor: Kettenrad.ch

Konzentration auf High-Performance Bikes
3.8.2017

Mit einem überarbeiteten Programm startet die hessische Premium-Bike Marke ROTWILD in die Saison 2018. Das Produktportfolio wurde verdichtet und konsequent auf High-Performance Bikes im Bereich MTB und E-MTB ausgerichtet.

R.X2 black edition

Beim ersten Blick wird direkt das neue Artwork sichtbar. Dieses gibt den Bikes ein frisches, zeitgemäßes Äußeres ohne ROTWILD typische Designelemente aufzugeben. Die auffällige Farbgebung der Hauptrahmen zieht sich durch die gesamte Produktpalette, während Sitz- und Sattelstreben vorwiegend in schwarz gehalten sind. So bleibt der technische Look der Bikes bewahrt. Abgerundet wird das neue Design durch eine neue, logisch aufeinander aufbauende Nomenklatur der Spezifikationen und eine moderne, fließende Typographie.

Mit dem Modelljahr 2018 wird auch eine herausnehmbare IPU Variante mit 660 Wh erhältlich sein. Das Aufladen des Akkus ist damit in eingebautem sowie ausgebautem Zustand möglich. Besonders kundenfreundlich: Die IPU.660.R ist für alle ROTWILD/Brose Hybrid Modelle ohne Einschränkungen rückwärtskompatibel, sodass auch Vorjahresmodelle von dieser Weiterentwicklung profitieren.

Technische Neuerungen 2018 im Überblick

Der herausnehmbare Akku mit 660 Wh Gesamtleistung erweitert die Reichweite erheblich, serienmäßig verbaut wird die neue IPU in den Ausstattungsvarianten Ultra und Pro. Das Aufladen des Akkus ist nun im ein- oder ausgebauten Zustand möglich. Die neue IPU ist rückwärtskompatibel auf alle ROTWILD/Brose Hybrid

Neuer Brose Drive S Antrieb:
Der neue Brose Antrieb kommt mit einem Effizienz Update sowie einer neuen thermischen Auslegung und sorgt damit für eine deutlich verbesserte Performance. Speziell für den sportiven Einsatz optimiert, bietet der Drive S Antrieb mehr Power (Ø15% Unterstützung bei 60-90 Trittfrequenz) und ein besseres Ansprechverhalten in technischem Gelände. Dabei behält der neue Brose Motor alle Vorteile seines Vorgängers: das einfache Pedalieren nach Abriegelung durch 100% entkoppelten Antrieb, die individuell einstellbaren Unterstützungsstufen, den sehr leisen Betrieb und seine kompakte integrierte Bauform.

Modular Headset I – Anti-Rotate (MHS I AR):
Der Steuersatz mit integriertem Lenkanschlag (65° Schwenkwinkel zu beiden Seiten) verhindert das Anschlagen von Gabel und Lenker an den Rahmen. Die Semiintegrierte Bauweise ermöglicht jederzeit einen einfachen Austausch der Steuersatzschalen. Serienmäßig verbaut wird das MHS I AR in den Bikes: R.C+ HT // R.C+ FS // R.X+ FS // R.E+ FS

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Rotwild

Quelle: Agentur Felix AG informiert

Autor: Kettenrad.ch

2018 startet ROTWILD mit einem neuen Artwork
6.7.2017

Neben technischer Kompetenz und innovativen Detaillösungen zeichnet sich ROTWILD durch eine sehr technische Optik und ein eigenständiges Design aus. Für die Saison 2018 hat der Hamburger Produktdesigner Björn Zedlick ein neues Artwork entworfen.

Das neue R.X2 gefällt...

Dieses verbindet das gegenwärtige Erscheinungsbild mit der Zukunft der Marke und steht damit für eine konsequente Weiterführung des klassischen ROTWILD Designs.

Björn Zedlick zum Kreativprozess und dessen Hintergründen:

„Hintergrund der neuen Artwork ist der Marke ein frischeres, zeitgemäßeres Gesicht zu geben und dabei trotzdem die ROTWILD Kernwerte zu bewahren. Darum geht die Grafik einen behutsamen Weg, obwohl sie neu und laut ist. Wir haben uns für viel Farbe im vorderen Teil des Rahmens entschieden. Im hinteren Teil arbeiten wir dagegen vorwiegend mit Schwarz, was den Bikes einen technischen Look bewahrt. Weiter setzen wir auf moderne und fließendere Typographie, um das harmonische Gesamtbild des neuen Looks zu unterstützen. Formen der Typo und der Lackierung greifen einander auf. 

Es sind bewusst wenige einfache Elemente mit denen wir spielen, um den gewollten Eindruck zu erreichen. So halten wir uns vor allem im Bereich Hinterbau mit Grafik zurück und konzentrieren den optischen Schwerpunkt auf den Hauptrahmen. Die Aufteilung der Seitenansicht ist klassisch, erst die Untersicht des Unterrohrs offenbart den kraftvollsten Teil des neuen Looks, den Namen der jeweiligen Ausstattungsvariante: Ultra, Pro oder Core.

Als ROTWILD Geschäftsführer Peter Schlitt an mich herantrat, um zusammen das neue Gesicht der Bikes zu entwickeln, war schnell klar, dass wir weg wollten von Kästen und Karos. Behalten haben wir die ikonischen Streifen, setzen diese aber subtiler ein. Meine persönliche Motivation war es flächiger zu arbeiten, weniger auf Linien und Blöcke zurückzugreifen, sondern dem Rahmen einen Guss zu geben. Darüber hinaus deuten wir ein Hülle & Kern Thema an. Aber nicht derart stringent, dass es langweilig werden würde.

Zu Beginn hatten wir eine Menge Entwürfe mit wilden Farbflächen und Halbtransparenzen. Diese waren sehr stylisch aber oft unmöglich zu realisieren und darüber hinaus zu fordernd für eine Marke die auf gesunde Evolution setzt. Unsere Herangehensweise hat sich also auf Basis dieser extrovertierten Entwürfe vor allem darauf konzentriert was unsere treuen Fans erwarten. Wir haben den Bogen dann bewusst weit gespannt, aber eben nicht zu weit. Am Ende ist, so hoffe ich, ein spannender Look entstanden der besser ins aktuelle Jahrzehnt passt und ROTWILD für das kommende vorbereitet.“

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Rotwild

Quelle: Rotwild.de

Autor: Kettenrad.ch